Digitalisierung der DATEV-Kanzlei: Häufige Fragen.
Die Antworten auf das, was Kanzleiinhaber uns am häufigsten fragen.
Allgemeine Fragen
Wie läuft die Digitalisierung neben dem Tagesgeschäft?
Ihr Tagesgeschäft läuft weiter, weil wir selbst umsetzen. Ihre Mitarbeiter müssen nur für Klärungen und Absprachen da sein.
Rechnet sich die Digitalisierung für unsere Kanzlei?
Ob sich die Digitalisierung rechnet, klären wir, bevor Sie über die Umsetzung entscheiden. Im Erstgespräch prüfen wir, ob sich ein Projekt bei Ihnen überhaupt rechnet. In der Analyse ermitteln wir je Mandat, wie viele Stunden in manueller Arbeit stecken und was davon zurückkommt.
Warum scheitern interne Digitalisierungsprojekte in Kanzleien?
Interne Projekte scheitern selten am Willen. Meist fehlen Zeit und Spezialwissen für Schnittstellen und Standards. Beides bringen wir mit und setzen selbst um.
Wie arbeiten Sie mit unserem IT-Dienstleister zusammen?
Ihr IT-Dienstleister bleibt. Wir arbeiten mit ihm zusammen und übersetzen zwischen Fach und Technik.
Wie bekommen wir Team und Mandanten zum Mitmachen?
Wir schulen Ihr Team mit Ihren eigenen Fällen und Ihre Mandanten beim Belegweg. Wir beginnen dort, wo viele Stunden stecken und der Mandant mitzieht.
Wann merken wir etwas davon?
Der Fahrplan legt fest, welche Maßnahmen in 30, 60 und 90 Tagen Ergebnis bringen. Eine Garantie auf bestimmte Einsparungen geben wir nicht.
Bucht die KI selbstständig?
Nein. Die KI schlägt vor, ein Programm rechnet nach, Ihr Team entscheidet. Am Ende steht ein unfestgeschriebener Stapel mit Prüfmappe und Rückfragenliste. Freigabe und Festschreibung bleiben bei Ihrer Kanzlei.
Ist KI mit dem Berufsgeheimnis vereinbar?
Das hängt davon ab, wie sie eingerichtet ist. Deshalb regeln wir das vertraglich und technisch: Geschäftskundenverträge mit den Anbietern, Auftragsverarbeitung, kein Training mit Ihren Daten und unsere Verpflichtung zur Verschwiegenheit nach § 62a StBerG und § 203 StGB. Dazu gehört eine KI-Richtlinie für Ihr Team. Die berufsrechtliche Bewertung bleibt bei Ihnen als Berufsträger.
Wo werden die Daten verarbeitet?
Wir setzen auf EU-Umgebungen. Wo ein Anbieter außerhalb der EU sitzt, gelten die Garantien nach Art. 44 ff. DSGVO. Welche Anbieter im Einsatz sind, legen wir Ihnen vor dem Start offen.
Müssen wir DATEV oder unsere Software wechseln?
Nein. Wir arbeiten in Ihrer bestehenden DATEV-Welt. Wir richten ein, verbinden und standardisieren, was vorhanden ist, und bauen Wege dort, wo noch keine existieren.
Müssen wir erst komplett digital sein, bevor KI sinnvoll ist?
Nein, aber die Reihenfolge zählt: Ohne feste Datenwege und Kanzleiregeln liefert KI schlechte Ergebnisse. Deshalb sehen wir uns zuerst an, wo Sie stehen, und starten auf der passenden Stufe.
Sind Sie DATEV-Partner?
Nein. KanzleiStandard ist ein eigenständiges Unternehmen und unabhängig von der DATEV eG. Wir arbeiten in der DATEV-Welt Ihrer Kanzlei.
Wie stellen Sie sicher, dass neue Prozesse dauerhaft genutzt werden?
Durch feste Zuständigkeiten, dokumentierte Standards und Schulung. Auch wenn Ihr Team selbstständig arbeitet, pflegen wir Regeln und Schnittstellen weiter.
Was passiert im Erstgespräch?
Rund 30 Minuten mit Rafael Katschmar persönlich. Sie schildern, wo Ihre Kanzlei steht und was Sie gerade bremst. Sie erfahren, wo ich anfangen würde. Passt es nicht, sagen wir Ihnen das offen.
Was muss ich vorbereiten?
Nichts. Vor der Terminwahl fragen wir kurz ein paar Angaben zu Ihrer Kanzlei ab. Der ausführliche Fragebogen ist freiwillig.
Arbeiten Sie vor Ort oder aus der Ferne?
Beides. Wir arbeiten deutschlandweit, remote und vor Ort, je nachdem, was für Ihr Team sinnvoll ist.
Häufige Fragen zur KI in der Steuerkanzlei
Wofür können Steuerberater KI in der Kanzlei einsetzen?
Am weitesten sind wir in der Finanzbuchhaltung. Dazu kommen Lohn, Jahresabschluss und Kanzleiorganisation, zum Beispiel beim Nachfassen fehlender Belege, bei Rückfragen an Mandanten und bei Wissensfragen im Team. Was bei Ihnen zuerst sinnvoll ist, klären wir in der Analyse.
Kann die KI direkt in DATEV festschreiben?
Nein, und das ist so gewollt. Die Ergebnisse kommen als unfestgeschriebener Stapel. Festschreiben bleibt immer Sache Ihrer Kanzlei.
Was ist der Unterschied zu Ordista?
Ordista ist die KI-Plattform für Steuerkanzlei und Mandanten, die Rafael Katschmar mitgegründet hat. KanzleiStandard ist der Umsetzungspartner: Wir richten Abläufe ein, standardisieren und schulen Ihr Team.
Mehr: KI und Eigenentwicklungen
Häufige Fragen zur digitalen Finanzbuchhaltung
Wie bringen wir Mandanten dazu, Unternehmen online wirklich zu nutzen?
Mit einem festen Belegweg, automatischer Beleganforderung und einer Mandantenschulung. Die Analyse zeigt, bei welchen Mandaten sich die Umstellung zuerst lohnt.
Begleiten Sie auch die Umstellung auf die E-Rechnung?
Ja. Wir bereiten Ihre Mandanten vor und begleiten die Umstellung, bis die Rechnungen in DATEV ankommen.
Brauchen wir dafür zusätzliche Software?
Meist nicht. Wir arbeiten mit dem, was in Ihrer DATEV-Welt vorhanden ist, und reizen es aus.
Was passiert mit Mandanten, die nicht mitziehen?
Wir schulen die Mandanten auf den neuen Belegweg. Wer trotzdem nicht mitzieht, steht nach der Analyse auf Ihrer Liste: neu bepreisen oder aussortieren. Das entscheiden Sie.
Häufige Fragen zur digitalen Lohnbuchhaltung
Wie kommen Lohndaten aus Excel nach DATEV?
Über einen DATEV-Lohnkonverter mit fester Tabellenstruktur und klarer Mandantenanweisung. Wo ein HR-System vorhanden ist, binden wir es per Schnittstelle an.
Funktioniert der Lohn-Konverter mit LODAS und mit Lohn und Gehalt?
Ja, wir richten die Datenwege passend zu Ihrem DATEV-Lohnprogramm ein.
Müssen unsere Mandanten dafür ihr System wechseln?
In der Regel nicht. Über Konverter und Importwege lassen sich auch vorhandene Listen strukturiert übernehmen.
Häufige Fragen zum digitalen Jahresabschluss
Müssen wir den Jahresabschluss auf einmal komplett umstellen?
Nein. Wir starten mit dem Baustein, der bei Ihnen am meisten bringt. Oft sind das die elektronischen Bescheide oder die digitale Klärmappe.
Machen die Mandanten beim digitalen Jahresabschluss mit?
Wir bereiten die Kommunikation vor, schulen Ihre Mandanten und beginnen dort, wo viele Stunden stecken und der Mandant mitzieht.
Häufige Fragen zur Kanzleiorganisation
Lohnen sich elektronische Bescheide auch für kleinere Sekretariate?
Das prüfen wir in der Analyse. Maßgeblich ist, wie viele Bescheide und Dokumente heute von Hand laufen.
Bereiten Sie auch auf das DATEV-Label „Digitale Kanzlei“ vor?
Ja, wir begleiten Kanzleien auf dem Weg dorthin. Prüfung und Vergabe erfolgen ausschließlich durch DATEV.
Häufige Fragen zu DATEV-Schnittstellen
Was, wenn es für das Vorsystem keine fertige Schnittstelle gibt?
Dann wandeln wir die Daten in ein DATEV-Format um. Entscheidend ist, dass sie strukturiert ankommen und nicht von Hand erfasst werden müssen.
Müssen wir unseren IT-Dienstleister wechseln?
Nein. Wir arbeiten mit Ihrem IT-Dienstleister zusammen und übersetzen zwischen Fach und Technik.
Was lässt sich in einer DATEV-Kanzlei automatisieren?
Das, was sich jeden Monat wiederholt: die Beleganforderung, Buchungsdaten über Schnittstellen, Lohndaten über Konverter sowie Kasse, Kreditkarte, PDF-Kontoauszug, Anlagevermögen, SEPA und Stunden über die Umwandlung ins DATEV-Format. Die Freigabe bleibt bei Ihrem Team.
Mehr: Schnittstellen und Automatisierung
Häufige Fragen zum Mandanten-Onboarding
Können Sie auch einen laufenden Übertrag übernehmen?
Sprechen Sie uns im Erstgespräch darauf an. Wir klären dann, was bereits gelaufen ist und wo wir sinnvoll einsteigen.
Gilt der Standard auch für Bestandsmandanten?
Ja. Bestandsmandanten holen wir schrittweise in denselben Ablauf, zuerst dort, wo es am meisten Stunden kostet.
Mehr: Mandanten-Onboarding und Übertrag
Häufige Fragen zur DATEV-Schulung
Schulen Sie remote oder vor Ort?
Beides. Wir arbeiten deutschlandweit, remote und vor Ort, je nachdem, was für Ihr Team sinnvoll ist.
Kann man nur eine DATEV-Schulung buchen?
Sprechen Sie uns an. Im Erstgespräch klären wir, ob eine Schulung reicht oder ob die Ursache im Prozess liegt.
Ihre Frage war nicht dabei?
Dann klären wir sie direkt im unverbindlichen Erstgespräch.
Unverbindliches Erstgespräch vereinbarenErst kurz ein paar Fragen, dann wählen Sie Ihren Termin. Oder direkt anrufen: +49 151 47964288